Perfekter Start für Geschäftspartnerschaften: Vergleich zwischen Visitenkarten und elektronischer Visitenkarte

Ob man sie nun Besuchskarte, Geschäftskarte oder Visitkarte nennt: Visitenkarten haben nach wie vor einen enorm hohen Stellenwert in der Geschäftswelt. Allen Trends hin zu digitaler Datenübertragung, Online-Profilen und dem Traum vom papierlosen Büro zum Trotz, erfreut sich das handliche Kärtchen größter Beliebtheit.

In welcher Beziehung stehen nun die sich parallel verbreitenden Alternativen, die ohne physische Form als bloße Daten ausgetauscht werden?

Auch wenn der Markt verfügbarer elektronischer Visitenkarten indes noch sehr unübersichtlich ist, lohnt es sich, das eigene Kontaktmanagement im Hinblick auf seine Praktikabilität zu prüfen.

Unkompliziert und schön: klassische Visitenkarten

Der Vorteil klassischer Visitenkarten liegt ganz klar in der Haptik. Sie lässt sich in allen erdenklichen Farben, Oberflächen und Grammaturen erstellen und wird damit auch optisch zum persönlichen Aushängeschild, welches die Markenidentität fortsetzt und verbreitet.

Längst stehen auch Varianten aus Kunststoff zur Auswahl, die als transparente Ausführung echte Hingucker sind. Die Weitergabe der eigenen Daten von Hand zu Hand gelingt an jedem Ort und zu jeder Zeit. Allein das Ritual der Übergabe hat einen Wert an sich hat.

Selbst der Nehmende kann seine Wertschätzung ausdrücken, indem er die Karte während des Gesprächs noch in der Hand hält und sie anschließend nicht in die Hosentasche, sondern in die (näher am Herzen liegende) Innentasche seiner Jacke steckt.

Nachteile zeigen diese Kärtchen, wenn es um die Aufbewahrung und die praktische Nutzung der hinterlegten Informationen geht. So erinnert man sich vielleicht noch an den netten Kontakt auf der Messe, aber wo nochmal habe ich seine Visitenkarte hingelegt?

Ein weiteres Problem sind sich ändernde Informationen, die bei Visitenkarten auf Papier in der Regel einen Neudruck nötig machen.

Schnell vernetzt: Elektronische Visitenkarten

Im Gegensatz zur Papierversion sind elektronische Visitenkarten immer in unbegrenzter Menge verfügbar. Ohne dass extra ein Platz in der Tasche reserviert werden muss, können die Infos zur eigenen Person beliebig als digitale Kopie weitergegeben werden.

Des Weiteren sind in elektronischer Form deutlich mehr Daten übertragbar als auf dem Standardformat von 8,5 x 5,5 cm. Mehrere Telefonnummern, Adressen und verschiedene Benutzernamen in Online-Plattformen sind in einer sogenannten vCard kein Problem.

Diese Daten sind nicht nur immer aktuell, weil sie auf dem eigenen Smartphone oder am PC jederzeit geändert werden können. Sie sind außerdem im Tagessgeschäft auch wesentlich leichter nutzbar, da der Empfänger die Nummern und Mailadressen direkt antippen oder anklicken kann.

Problematisch sind die technischen Voraussetzungen. Zwar gilt die vCard-Datei als etabliertes Format, doch gibt es beim Empfänger dennoch hin und wieder Probleme mit nicht lesbaren oder falsch zugeordneten Datenfeldern.

Da es für den ersten Eindruck bekanntlich keine zweite Chance gibt, möchte man sicherlich nicht als (technisch) inkompetent angesichts so eines banalen Vorgangs wie dem Austausch der Kontaktdaten wahrgenommen werden.

Ein anderes Problem: Ist der Akku vom Smartphone leer, steht man sprichwörtlich mit leeren Händen da.

vCard versus Pappkärtchen

Beide Varianten haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Ein Anhaltspunkt, wann man welche Form verwendet, kann die Zielgruppe sein.

Gerade im höheren Management und mit steigendem Alter des Neukontakts beweist man mit einer edlen Visitenkarte und dem richtigen Umgang damit Stil und Professionalität. In jüngeren technik-affinen Kreisen greift man gelassen zum Smartphone und verewigt sich so in Sekunden im Adressbuch des Gegenübers.

Besonders wer auf spontane, neue Kontakte aus ist, hat am besten beide Varianten zur Hand. Damit geht man souverän in jedes Gespräch und kann dann ad hoc entscheiden, in welcher Form man die eigenen Daten überreicht.